Comments on: Bambule, Randale, Queer-Radikale! http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/ Clara Rosa schreibt über Klassismus Sat, 23 Feb 2019 09:06:44 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: blumseltsam http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1486 Wed, 27 Mar 2013 20:32:21 +0000 http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1486 Hallo ich hab deinen Text vor, bestimmt oder sowas wie ner Woche gelesen Da war ich breit Jetzt bin ich auch breit. Der Zwischenraum dieser Geisteszustände erläutert mir einiges, aber was Dich betrifft, eine Notiz: Ich soll Dir für mich sagen: Ich denke an Deine Worte - Aber das ist nicht so wichtig. Ich denke, das Gefühl darf Abreißen Und bis hierhin habe ich ein Gefühl kennengelernt ein Abbild Anspruch an Vergangenheit und Zukunft, mit einem generationsübergreifenden Faden der barmherzigkeit? Ich danke bis hierhin fänd es schön, wenn Du weiter kannst muss aber nicht von mir aus gerne Was Du möchtest Hallo
ich hab deinen Text vor, bestimmt oder sowas wie ner Woche gelesen

Da war ich breit

Jetzt bin ich auch breit.

Der Zwischenraum dieser Geisteszustände erläutert mir einiges, aber was Dich betrifft, eine Notiz:

Ich soll Dir für mich sagen:
Ich denke an Deine Worte – Aber das ist nicht so wichtig.
Ich denke, das Gefühl darf Abreißen
Und bis hierhin habe ich ein Gefühl kennengelernt
ein Abbild
Anspruch an Vergangenheit und Zukunft, mit einem generationsübergreifenden Faden
der barmherzigkeit?
Ich danke bis hierhin
fänd es schön, wenn Du weiter kannst
muss aber nicht
von mir aus
gerne
Was Du möchtest

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by: Frau Z. http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1430 Mon, 18 Mar 2013 03:25:07 +0000 http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1430 Vielen Dank auch für diesen Text! Der Gedanke macht mich ganz fiebrig, dass es eine Gruppe von Menschen geben könnte, in der ich mich wirklich im Zentrum fühlen könnte, mit der ich mich ganz identifizieren könnte. Ich frage mich aber auch, ob ich wirklich dazu gehöre, ob ich wirklich als vom Klassismus betroffene Person auftreten kann. Es gibt ohne Zweifel Leute, die stärker betroffen sind (also z.B. ich habe wenig Geld, aber nicht sehr wenig, meine Eltern sind keine Arbeiter_innen sondern u.a. Postbeamtin) und wenn die mir sagen, ich solle den Mund halten, ich würde von x nichts verstehen,dann würde ich das wohl auch so hinnehmen. Und bei manchen Punkten, die Blogs nennen, die sich mit Klassismus beschäftigen, bin ich auch draußen oder es ist einfach ein bisschen anders bei mir. Aber zum Thema hier kann ich noch das folgende hinzufügen: Ich habe bemerkt, dass ich mir schwerer tue als meine linken Bürgertumfreundinnen mich nicht regel/gesetzeskonform zu verhalten, wenn hohe Geldstrafen drohen. Da bin ich auch auf großes Unverständnis gestoßen, was ich total unfair fand. Außerdem fällt mir auf, dass ich nicht dieses Selbstverständnis habe (auch wenn ich es wirklich gerne hätte), dass zuerst mein Glück kommt und dann die Welt, sondern dass ich mich manchmal von den Anforderungen der Welt regelrecht auffressen lasse, was mir dann auch wieder Vorwürfe einbringt. Abgesehen davon würde mich interessieren was ihr denkt, ob wir der Situation in der wir stecken (manche mehr, manche weniger) auch etwas Positives vedanken. Oft denke ich, dass ich als Person mit nichtakademischem Hintergrund vergleichsweise eingeschränkt bin, vergleichsweise verstummt, dass meine Schüchternheit mir so vieles verwehrt. Gibt es auch Positives? Und dann frage ich mich auch, wie Räume sein sollten, in denen sich Menschen wohlfühlen, die von Klassismus betroffen sind. Viele liebe Grüße! Vielen Dank auch für diesen Text! Der Gedanke macht mich ganz fiebrig, dass es eine Gruppe von Menschen geben könnte, in der ich mich wirklich im Zentrum fühlen könnte, mit der ich mich ganz identifizieren könnte. Ich frage mich aber auch, ob ich wirklich dazu gehöre, ob ich wirklich als vom Klassismus betroffene Person auftreten kann. Es gibt ohne Zweifel Leute, die stärker betroffen sind (also z.B. ich habe wenig Geld, aber nicht sehr wenig, meine Eltern sind keine Arbeiter_innen sondern u.a. Postbeamtin) und wenn die mir sagen, ich solle den Mund halten, ich würde von x nichts verstehen,dann würde ich das wohl auch so hinnehmen. Und bei manchen Punkten, die Blogs nennen, die sich mit Klassismus beschäftigen, bin ich auch draußen oder es ist einfach ein bisschen anders bei mir. Aber zum Thema hier kann ich noch das folgende hinzufügen: Ich habe bemerkt, dass ich mir schwerer tue als meine linken Bürgertumfreundinnen mich nicht regel/gesetzeskonform zu verhalten, wenn hohe Geldstrafen drohen. Da bin ich auch auf großes Unverständnis gestoßen, was ich total unfair fand. Außerdem fällt mir auf, dass ich nicht dieses Selbstverständnis habe (auch wenn ich es wirklich gerne hätte), dass zuerst mein Glück kommt und dann die Welt, sondern dass ich mich manchmal von den Anforderungen der Welt regelrecht auffressen lasse, was mir dann auch wieder Vorwürfe einbringt.

Abgesehen davon würde mich interessieren was ihr denkt, ob wir der Situation in der wir stecken (manche mehr, manche weniger) auch etwas Positives vedanken. Oft denke ich, dass ich als Person mit nichtakademischem Hintergrund vergleichsweise eingeschränkt bin, vergleichsweise verstummt, dass meine Schüchternheit mir so vieles verwehrt. Gibt es auch Positives?
Und dann frage ich mich auch, wie Räume sein sollten, in denen sich Menschen wohlfühlen, die von Klassismus betroffen sind.
Viele liebe Grüße!

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by: Zur Klassismus-Debatte – Andreas Kemper http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1399 Thu, 14 Mar 2013 10:03:23 +0000 http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1399 [...] Betrachten wir die Herkunft des Begriffs Klassismus, so zeigt sich, dass er tatsächlich als Empowerment-Begriff eingeführt wurde. Ich habe 2006 in den Vereinigten Staaten eine Studienreise gemacht, um zu erfahren, woher der Begriff Classism kommt. Die vor kurzem verstorbene Aktivistin Felice Yeskel, Gründerin von Class Action/ classism.org, bestätigte mir meine Vermutung, dass zunächst die Furees, eine Gruppe von lesbischen Arbeiter_innentöchtern Anfang der 1970er Jahre in New York, diesen Begriff benutzte. Mit der selbstironisierenden Bezeichnung The Furees scheinen sie bereits vor über vierzig Jahren geahnt zu haben, dass sich irgendwann jemand besonders schlau vorkommen wird, wenn er mit Schlagwörtern wie Tugendfuror Emanziaption mundtot machen möchte. Ihre Beiträge hätten auch unter der Überschrift Bambule, Randale, Queer-Radikale! stehen können, dem Text von Clara Rosa, mit dem die aktuelle Klassismus-Debatte nach einigen Vorläufern hier vor einer Woche begonnen hat. Klassismus, bzw. Classism, ist hier ein Begriff mit Ausrufezeichen. Eventuell hatte vor den Furees bereits die Co-Counsel-Szene in den USA den Begriff Classism genutzt. Auch diese Vermutung teilte Felice Yeskel mit mir, konnte dazu aber nichts genaueres sagen. Das Re-Evaluations-Counseling wurde als Therapie ohne Therapeuten von einem Gewerkschafter für die Arbeiter_innenklasse entwickelt. Ziel dieser Selbsthilfe-Therapie ist, habituelle Verhaltensmuster zu durchbrechen, um rational gegen die Unterdrückung im Kapitalismus vorgehen zu können. RC-Counseling ist deutlich antikapitalistisch positioniert und hat eventuell schon vor den Furees den Begriff classism benutzt, um diese spezifische Diskriminierungsform verbalisieren zu können. RC-Counseling wurde übrigens in Europa von der Feministin Anja Meulenbelt in die politische Diskussion eingebracht, die sich in mehreren Artikeln für politische Therapie aussprach. Es ist kein Zufall, dass Anja Meulenbelt mit dem Buch Scheidelinien den Begriff Klassismus im deutschsprachigen Raum bekannt machte. Dort allerdings wurde der Begriff bereits gesellschaftsanalytisch benutzt. Bevor ich auf Klassismus als analytischen Begriff und nicht als Empowerment-Begriff mit Ausrufzeichen eingehe, möchte ich noch kurz ein paar Sätze zur Selbstorganisierung formulieren. [...] […] Betrachten wir die Herkunft des Begriffs Klassismus, so zeigt sich, dass er tatsächlich als Empowerment-Begriff eingeführt wurde. Ich habe 2006 in den Vereinigten Staaten eine Studienreise gemacht, um zu erfahren, woher der Begriff Classism kommt. Die vor kurzem verstorbene Aktivistin Felice Yeskel, Gründerin von Class Action/ classism.org, bestätigte mir meine Vermutung, dass zunächst die Furees, eine Gruppe von lesbischen Arbeiter_innentöchtern Anfang der 1970er Jahre in New York, diesen Begriff benutzte. Mit der selbstironisierenden Bezeichnung The Furees scheinen sie bereits vor über vierzig Jahren geahnt zu haben, dass sich irgendwann jemand besonders schlau vorkommen wird, wenn er mit Schlagwörtern wie Tugendfuror Emanziaption mundtot machen möchte. Ihre Beiträge hätten auch unter der Überschrift Bambule, Randale, Queer-Radikale! stehen können, dem Text von Clara Rosa, mit dem die aktuelle Klassismus-Debatte nach einigen Vorläufern hier vor einer Woche begonnen hat. Klassismus, bzw. Classism, ist hier ein Begriff mit Ausrufezeichen. Eventuell hatte vor den Furees bereits die Co-Counsel-Szene in den USA den Begriff Classism genutzt. Auch diese Vermutung teilte Felice Yeskel mit mir, konnte dazu aber nichts genaueres sagen. Das Re-Evaluations-Counseling wurde als Therapie ohne Therapeuten von einem Gewerkschafter für die Arbeiter_innenklasse entwickelt. Ziel dieser Selbsthilfe-Therapie ist, habituelle Verhaltensmuster zu durchbrechen, um rational gegen die Unterdrückung im Kapitalismus vorgehen zu können. RC-Counseling ist deutlich antikapitalistisch positioniert und hat eventuell schon vor den Furees den Begriff classism benutzt, um diese spezifische Diskriminierungsform verbalisieren zu können. RC-Counseling wurde übrigens in Europa von der Feministin Anja Meulenbelt in die politische Diskussion eingebracht, die sich in mehreren Artikeln für politische Therapie aussprach. Es ist kein Zufall, dass Anja Meulenbelt mit dem Buch Scheidelinien den Begriff Klassismus im deutschsprachigen Raum bekannt machte. Dort allerdings wurde der Begriff bereits gesellschaftsanalytisch benutzt. Bevor ich auf Klassismus als analytischen Begriff und nicht als Empowerment-Begriff mit Ausrufzeichen eingehe, möchte ich noch kurz ein paar Sätze zur Selbstorganisierung formulieren. […]

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by: Administrator http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1396 Thu, 14 Mar 2013 00:08:01 +0000 http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1396 @Marcie und Patty! Vielen Dank für´s Feedback und die Hinweise. Die Mitautorin von Andreas heißt allerdings Heike ;) - und beide sind super! Dass Bourdieu den Begriff "Klassismus" erfunden hat wage ich zu bezweifeln - das Furies Collective benutzte den Begriff schon in den frühen 1970er Jahren (wobei "Classism" in den Staaten eh ganz anders verhandelt wird und sich ein Blick auf die Literatur wirklich lohnt). Wenn Euch die Texte der furies interessieren - da hat sich wer die Mühe gemacht die zu scannen: http://www.rainbowhistory.org/html/furies.html. Zu der mangelnden Aueinandersetzung mit der Anerkennungsebene (Umverteilung vs. Anerkennung: Fraser) in der Linken hat Gabriel Kuhn ein kleines Heftchen veröffentlicht: "Mit geballter Faust in der Tasche" - zu bestellen beim syndikat-A für zweifuffzsch. Ende des Werbeblocks. Viel Spaß bei der Lektüre und merci für den Audioinput. Best, CR p.s.: das kuhn-heftchen klingt jetzt nach schwurbelsprache - sind aber sehr gut lesbare, wütende texte von betroffenen drin :) @Marcie und Patty!
Vielen Dank für´s Feedback und die Hinweise. Die Mitautorin von Andreas heißt allerdings Heike ;) – und beide sind super!
Dass Bourdieu den Begriff „Klassismus“ erfunden hat wage ich zu bezweifeln – das Furies Collective benutzte den Begriff schon in den frühen 1970er Jahren (wobei „Classism“ in den Staaten eh ganz anders verhandelt wird und sich ein Blick auf die Literatur wirklich lohnt).
Wenn Euch die Texte der furies interessieren – da hat sich wer die Mühe gemacht die zu scannen: http://www.rainbowhistory.org/html/furies.html.
Zu der mangelnden Aueinandersetzung mit der Anerkennungsebene (Umverteilung vs. Anerkennung: Fraser) in der Linken hat Gabriel Kuhn ein kleines Heftchen veröffentlicht: „Mit geballter Faust in der Tasche“ – zu bestellen beim syndikat-A für zweifuffzsch.
Ende des Werbeblocks.
Viel Spaß bei der Lektüre und merci für den Audioinput.
Best,
CR

p.s.: das kuhn-heftchen klingt jetzt nach schwurbelsprache – sind aber sehr gut lesbare, wütende texte von betroffenen drin :)

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by: Azade http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1395 Wed, 13 Mar 2013 18:13:19 +0000 http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1395 danke für diesen text!und gerne mehr davon. ergänzung: queere parties/veranstaltungen mit hohem eintritt und hohen getränkepreisen (oder ist das nur ein berliner phänomen?) danke für diesen text!und gerne mehr davon. ergänzung: queere parties/veranstaltungen mit hohem eintritt und hohen getränkepreisen (oder ist das nur ein berliner phänomen?)

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by: Marcie und Patty http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1393 Wed, 13 Mar 2013 15:36:42 +0000 http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1393 Hallo Clara, wir haben uns gefreut über Deinen Blog! Aus ganz ähnlichem Anlass, wie der der anderen Kommentare. Wir finden zwar nicht, dass "links sein" die entscheidende Markierung ist, wohl aber die Frage, wie es die (queere-,...) Linke mit der K-Frage (nämlich der Frage nach kapitalistischer Klassengesellschaft) so hält. Ganz ähnlich sieht das auch im Feminismus aus, der dann anschlussfähig ist (Quotenregelung, Anti-Sexismus-Debatte,...), wenn es nicht "ums Eingemachte" geht. Im Rahmen eines "smart capitalism" gleichberechtigte Erwerbsbeteiligung von Frauen zu fordern ist das eine, Erwerbsarbeit grundsätzlich abzulehnen das andere. Der Begriff "Klassismus" stammt vermutlich von Pierre Bourdieu und ist tatsächlich zu wenig in Gebrauch. Zum Trost: Es gibt ein paar Leute, die sich mit Klassismus und Klassen (zumeist im akademischen Rahmen) beschäftigen, nämlich: Andreas Kemper und Ute Weinbach, die ein nettes Büchlein zum Thema veröffentlicht haben und wenn Dich Klassenanalyse interessiert, sei auf die Jenaer Klassenkonferenz verwiesen, deren Audio-Mitschnitte Du unter: http://audioarchiv.blogsport.de/index.php?s=Klassenanalyse findest. Viele Grüße! Marcie und Patty Hallo Clara,

wir haben uns gefreut über Deinen Blog! Aus ganz ähnlichem Anlass, wie der der anderen Kommentare. Wir finden zwar nicht, dass „links sein“ die entscheidende Markierung ist, wohl aber die Frage, wie es die (queere-,…) Linke mit der K-Frage (nämlich der Frage nach kapitalistischer Klassengesellschaft) so hält. Ganz ähnlich sieht das auch im Feminismus aus, der dann anschlussfähig ist (Quotenregelung, Anti-Sexismus-Debatte,…), wenn es nicht „ums Eingemachte“ geht. Im Rahmen eines „smart capitalism“ gleichberechtigte Erwerbsbeteiligung von Frauen zu fordern ist das eine, Erwerbsarbeit grundsätzlich abzulehnen das andere. Der Begriff „Klassismus“ stammt vermutlich von Pierre Bourdieu und ist tatsächlich zu wenig in Gebrauch. Zum Trost: Es gibt ein paar Leute, die sich mit Klassismus und Klassen (zumeist im akademischen Rahmen) beschäftigen, nämlich: Andreas Kemper und Ute Weinbach, die ein nettes Büchlein zum Thema veröffentlicht haben und wenn Dich Klassenanalyse interessiert, sei auf die Jenaer Klassenkonferenz verwiesen, deren Audio-Mitschnitte Du unter: http://audioarchiv.blogsport.de/index.php?s=Klassenanalyse
findest.

Viele Grüße!
Marcie und Patty

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by: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Über Klassismus schreiben http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1392 Wed, 13 Mar 2013 14:26:16 +0000 http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1392 [...] ClaraRosa war es auch, die vor knapp einer Woche mit ihrem Text “Bambule, Randale, Queer-Radikale“, den Anstoss lieferte für die folgende Textlawine. In dem Beitrag fasst sie ihren Frust in Worte: „Gut, dass das mal wer gesagt…“ und „Toll, dass du dich damit beschäftigst…“- Phrasen, die mit dem formulieren der nächsten Wohnungsanzeige für das 12qm-Zimmer mit Bioessen und taz-Abo für 450 Euro konsequent – vergessen werden. Oder über die Selbsterhöhung der eigenen Demosprüche über die „Stammtischparolen“, die offenbar die Distinktionslinie zwischen von dummen, saufenden, in Kneipen sitzenden Denkunfähigen und ach-so-tollen Politchecker_innen darstellen soll. [...] […] ClaraRosa war es auch, die vor knapp einer Woche mit ihrem Text “Bambule, Randale, Queer-Radikale“, den Anstoss lieferte für die folgende Textlawine. In dem Beitrag fasst sie ihren Frust in Worte: „Gut, dass das mal wer gesagt…“ und „Toll, dass du dich damit beschäftigst…“- Phrasen, die mit dem formulieren der nächsten Wohnungsanzeige für das 12qm-Zimmer mit Bioessen und taz-Abo für 450 Euro konsequent – vergessen werden. Oder über die Selbsterhöhung der eigenen Demosprüche über die „Stammtischparolen“, die offenbar die Distinktionslinie zwischen von dummen, saufenden, in Kneipen sitzenden Denkunfähigen und ach-so-tollen Politchecker_innen darstellen soll. […]

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by: Arbeiter*innenkind an der Uni ¦ Taschenrechner im Kopf http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1382 Tue, 12 Mar 2013 08:27:33 +0000 http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1382 [...] Im Internet sind in den letzten Tagen einige Artikel zum Thema “Klassismus” geschrieben worden, die mich alle sehr berührt haben: Bambule, Randale, Queer-Radikale!, Klassismus – Und ich dachte immer, ich wäre falsch, Ihr sagt, ich sei anders., Gegen das Verstummen., Klassismus (in der feministischen Szene) benennen. Den Begriff “Klassismus” selbst kenne ich zwar erst seit 2012, seit ich einen kleinen, Augen öffnenden Klassismus-Workshop besucht habe, doch das, was dahintersteckt, berührt mich eigentlich schon ganz lange. [...] […] Im Internet sind in den letzten Tagen einige Artikel zum Thema “Klassismus” geschrieben worden, die mich alle sehr berührt haben: Bambule, Randale, Queer-Radikale!, Klassismus – Und ich dachte immer, ich wäre falsch, Ihr sagt, ich sei anders., Gegen das Verstummen., Klassismus (in der feministischen Szene) benennen. Den Begriff “Klassismus” selbst kenne ich zwar erst seit 2012, seit ich einen kleinen, Augen öffnenden Klassismus-Workshop besucht habe, doch das, was dahintersteckt, berührt mich eigentlich schon ganz lange. […]

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by: Robin Urban http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1380 Tue, 12 Mar 2013 02:00:12 +0000 http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1380 Ich kann gar nicht sagen, wie mir dieser Text aus der Seele spricht. Vielen Dank dafür!!! Ich habe mich vor ein paar Tagen selbst über den von mir erlebten Klassismus ausgekotzt (http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2013/02/28/die-zuganglichkeit-der-deutschen-universitaten-fur-das-unterpriveligierte-proletariat/) und es ist irgendwie schön zu sehen, dass andere sich darüber genauso aufregen. hallo robin - gesehen und weitergepostet. best, CR Ich kann gar nicht sagen, wie mir dieser Text aus der Seele spricht. Vielen Dank dafür!!! Ich habe mich vor ein paar Tagen selbst über den von mir erlebten Klassismus ausgekotzt (http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2013/02/28/die-zuganglichkeit-der-deutschen-universitaten-fur-das-unterpriveligierte-proletariat/) und es ist irgendwie schön zu sehen, dass andere sich darüber genauso aufregen.

hallo robin –
gesehen und weitergepostet.
best,
CR

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by: MM http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1370 Mon, 11 Mar 2013 04:11:01 +0000 http://clararosa.blogsport.de/2013/03/07/bambule-randale-queer-radikale/#comment-1370 Hi, ich wollte nur kurz sagen, ich habe dein blog vom anfang bis ende auf einmal gelesen, und dann noch ein paar mal gelesen, als trost oder so (und auch weil deutsch nicht meine muttersprache ist :-) ) und finde es grossartig, wie du schreibst. Es ist so, als ob du sachen beschrieben hast, von dem ich selbst betroffen bin, aber die ich nie so wirklich wahrgenommen habe (mag doof klingeln, aber wenn keine/r darueber spricht, denn ist es halt so). hallo mm, danke für´s feedback! mir ging das ähnlich! als ich das erste mal das wort "klassismus" bewusst mit inhalten füllen konnte gab´s einen riesen AHA!-moment für mich und ich konnte strukturelle widerstände und ablehnungen damit als diskriminierend einordnen. doof klingt das gar nicht!! eher sehr nachvollziehbar :) best, CR Hi, ich wollte nur kurz sagen, ich habe dein blog vom anfang bis ende auf einmal gelesen, und dann noch ein paar mal gelesen, als trost oder so (und auch weil deutsch nicht meine muttersprache ist :-) ) und finde es grossartig, wie du schreibst. Es ist so, als ob du sachen beschrieben hast, von dem ich selbst betroffen bin, aber die ich nie so wirklich wahrgenommen habe (mag doof klingeln, aber wenn keine/r darueber spricht, denn ist es halt so).

hallo mm,
danke für´s feedback! mir ging das ähnlich! als ich das erste mal das wort „klassismus“ bewusst mit inhalten füllen konnte gab´s einen riesen AHA!-moment für mich und ich konnte strukturelle widerstände und ablehnungen damit als diskriminierend einordnen. doof klingt das gar nicht!! eher sehr nachvollziehbar :)
best,
CR

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